Tout se pète la gueule, chérie
Frédérick Gravel
Vier Männer in Unterhosen kommen herein, ein Bier in der Hand. Die nordamerikanische Männlichkeit klebt ihnen an der Haut, mit all ihrer Lächerlichkeit, ihrer Eitelkeit und jener Gewalt, die zu groß ist, um sich bändigen zu lassen. Doch unter der Oberfläche schlummert ein dumpfes Verlangen, es besser zu machen..
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Fäuste schlagen auf den Boden wie Hufe, Körper bäumen sich auf, brechen zusammen, richten sich wieder auf – plötzlich bringt ein Pole-Dance-Solo in blonder Perücke die Parade aus dem Takt, während Stéfan Bouchers Live-Musik munter vom Québecer Folk zum verzerrten Rock kippt. Mit unverhohlenem Vergnügen pendeln Frédérick Gravel und seine Komplizen zwischen dem lauernden Tier und dem taumelnden Mann. Auf den Trümmern der Männlichkeit tanzend, schaffen sie ein Stück voller Komik und Ausgelassenheit, das mitten in die Brust trifft.