how in salts desert...
Robyn Orlin
Nach den Winterregen blühen jedes Jahr Tausende wilder Margeriten auf den semiariden Böden des Namaqualands. Aus diesem beinahe unmöglichen Bild entwickelt Robyn Orlin ein Stück, durchzogen von der unbändigen Freude Okieps..
In dieser ehemaligen Bergbaustadt, geprägt von einem Jahrhundert kolonialer Ausbeutung, begegnet die Choreografin erstmals dem Garage Dance Ensemble sowie den Musiker:innen Yogin Sullaphen und Annalyzer. Mit ihnen entwirft sie ein Stück, das sich weigert, sie allein auf die Frage der Herkunft zu reduzieren. Auf der Bühne wird ein fingiertes Konzert zu ihrem Spielfeld: farbenfrohe Gewänder, Live-Musik, Videos und Tanzausbrüche fügen sich zu einem ebenso freudvollen wie politischen Ritual der Reparation. Robyn Orlin versucht nicht, die Gewalt zu mildern, die ihre Geschichte durchzieht – sie setzt ihr ein Aufblühen von Gesten, Klängen und Bildern entgegen.
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