Luxembourg Art Week 2026 – Rahmenprogramm
Luxembourg Art Week 2026 – Rahmenprogramm
Anlässlich der Luxembourg Art Week präsentieren das Casino Luxembourg und das Casino Display ein Programm, das die Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst über die Messe hinaus erweitert. Bereits ab dem 18. November finden erste Veranstaltungen statt, die auf das Programm vom 20. bis 22. November einstimmen.
Installationen, Klangkunst, Performances, Gespräche und Führungen laden dazu ein, eigenständige künstlerische Positionen zu entdecken und die Beziehungen zwischen Kunstwerken, Räumen und Publikum zu erkunden.
Von der Großregion über ökologische Fragestellungen bis hin zu Klangexperimenten und neuen Formen der Begegnung mit Kunstwerken versammelt das Programm künstlerische Ansätze, die unsere Art, die Welt zu bewohnen, wahrzunehmen und miteinander zu teilen, hinterfragen.
Programm
Roundtables: Step Across the Border – An art scene spanning the Grande Région
Mittwoch, 18. November | 18:00–19:00 Uhr
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In Zusammenarbeit mit dem Casino Luxembourg und dem Mudam Luxembourg widmet sich diese auf Englisch stattfindende Gesprächsrunde den Austauschprozessen, die die Kunstszene der Großregion prägen. Sie bietet Gelegenheit, über die Verbindungen zwischen den Kunstszenen, ihren Akteur und den jeweiligen Regionen nachzudenken.
Stijn Demeulenaere — Crickle Crackle Pop. (Rush Roar)
Mittwoch, 18. November | 19:30 Uhr
In Crickle Crackle Pop. (Rush Roar) setzt sich der Klangkünstler Stijn Demeulenaere anhand dreier sehr unterschiedlicher Sammlungen von Tonaufnahmen mit Wärme, dem Herdfeuer und dem Gefühl von Zuhause auseinander. Auf Einladung des Festivals rainy days griff er auf einige seiner ältesten und persönlichsten Aufnahmen zurück: das Kaminfeuer im Haus seiner Mutter, Heizkörper und das Summen der Heizung – Klänge, die an ein Haus erinnern, das heute nicht mehr existiert.
In einer räumlichen Klangperformance lässt er diese Aufnahmen in The Hearth Room von Christoph Meier und Ute Müller erklingen. Dabei erweitert Demeulenaere die klangliche Perspektive auf unser gemeinsames Zuhause, die Erde, und deren Erwärmung. Ergänzt werden die Aufnahmen durch neuere Klänge schmelzender Gletscher in Island. Crickle Crackle Pop. (Rush Roar) lädt dazu ein, unseren sich wandelnden Lebensräumen zu lauschen – zwischen wohltuender Wärme und sengender Hitze.
Crickle Crackle Pop. (Rush Roar) ist ein Auftragswerk von rainy days und dem Casino Luxembourg. Das Programm von rainy days wird von Catherine Kontz kuratiert.
Luxembourg Art Week Opening Night — The Live Hearth Signal Room
Freitag, 20. November | 17:00–01:00 Uhr
Das Casino Display und das Casino Luxembourg gestalten gemeinsam einen Abend, der sich über beide Orte erstreckt. Performances, Installationen, Begegnungen und künstlerische Experimente prägen diese Eröffnung. Das Publikum ist eingeladen, zwischen den beiden Räumen zu wechseln und die unterschiedlichen künstlerischen Beiträge im Laufe des Abends zu entdecken.
Gesprächsrunde — Kunst und Universität: Reflexion und Experiment fördern
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Samstag, 21. November | 16:30–17:30 Uhr
Diese Gesprächsrunde beleuchtet das Verhältnis zwischen künstlerischen Praktiken und Universität. Im Mittelpunkt stehen die Möglichkeiten für Forschung, Reflexion und Experiment, die aus der Begegnung beider Bereiche entstehen.
Führungen: Die Ausstellungen aus einer anderen Perspektive entdecken
Samstag, 21. November | 17:30–18:30 Uhr
The Hearth Room — Führung auf Französisch
Mit The Hearth Room verwandeln Christoph Meier und Ute Müller das erste Obergeschoss des Casino Luxembourg in einen Raum, der sich kontinuierlich verändert. An der Schnittstelle von Skulptur und Architektur führt ihre Installation Atelier und Ausstellungsraum zusammen. Ton, ein funktionstüchtiger Keramikofen und die verschiedenen Arbeitsprozesse spielen dabei eine zentrale Rolle. Die Führung lädt dazu ein, zu entdecken, wie Kunstwerke, Materialien und Nutzungen zur fortlaufenden Veränderung des Raumes beitragen.
Sonntag, 22. November | 11:00–12:00 Uhr
The Hearth Room — Führung auf Englisch
Eine weitere Gelegenheit, die Installation von Christoph Meier und Ute Müller kennenzulernen und die Beziehungen zwischen künstlerischem Schaffen, Architektur und gemeinschaftlichem Leben zu erkunden.
Sonntag, 22. November | 15:00–16:00 Uhr
Pipes have their ways — Führung mit dem Künstler Emile Demerliac
Gartenschläuche, PVC-Rohre und Lüftungskanäle bilden die Grundlage für die Klanginstallation von Emile Demerliac. Indem der Künstler diese alltäglichen Industriematerialien zweckentfremdet, entwickelt er ein gemeinschaftliches Klanggefüge, in dem Klänge gemeinsam erzeugt und erkundet werden können. Bei der Führung gibt der Künstler Einblick in die Recherchen, die dem Projekt zugrunde liegen – von der Tradition der Orgel und Bezügen zur Oper bis hin zur Erforschung der klanglichen Möglichkeiten alltäglicher Gegenstände.