Neujahrskonzert
Orchestre de Chambre du Luxembourg
Anlässlich des Neujahrskonzerts 2027 setzt das Luxemburger Kammerorchester seine Erkundung Wiens als Schnittstelle der Kulturen fort. Unter der musikalischen Leitung des luxemburgischen Dirigenten David Daubenfeld stellt es diesmal die nordische Musik dem Wiener Akademismus gegenüber.
Fernab vom pulsierenden Zentrum der westlichen Musik entwickelten die skandinavischen Komponisten damals eine Sprache, die von folkloristischen Klängen und einer tiefen Verbundenheit mit ihrer nationalen Identität geprägt war. So schöpften Grieg, Svendsen oder Sibelius aus lokalen Traditionen, um ein für Nordeuropa charakteristisches Repertoire zu bereichern.
Dieser Dialog zwischen den Kulturen offenbart zwei parallele künstlerische Entwicklungen: auf der einen Seite ein Wien in voller musikalischer, literarischer und bildender Blüte; auf der anderen Seite nordische Werke, geprägt von Natur, Lyrik und volkstümlichen Farben.
Die funkelnden Walzer und festlichen Polkas treffen auf prächtige orchestrale Fresken, die Wien mal als prunkvollen kaiserlichen Hof, mal als abgelegenes Städtchen mit Blick auf die Donau erscheinen lassen, das einem grandiosen Fjord gleicht, der sich tief in das Innere der Erde eingegraben hat.
Musikalische Leitung:
David Daubenfeld
Programm:
I-
Elfrida ANDREE, Concert ouverture
Johan SVENDSEN, Two Swedish Folk Melodies
Emile WALDTEUFEL, Les patineurs (arr. Iain Farrington)
Edvard GRIEG, Peer Gynt - Suites 1 et 2 (arr. Paul Leonard Schäffer)
II-
Josef STRAUSS, Ohne Sorgen, Polka schnell (arr. Pierre-Olivier Schmitt)
Fredrik SJØLIN, Naja’s Waltz
Jean SIBELIUS, Karelia Suite
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Johann STRAUSS II, Rosen aus dem Süden
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Hans Christian LUMBYE, Champagne Galop (arr. Pierre-Olivier Schmitt)