Bibi Vaplan | D’Cojellico’s Jangen
Echter'World Festival 2026
Bibi Vaplan – SCHWEIZ.
Bibi Vaplan gehört zu jenen Künstlerinnen, die sich konsequent jeder Einordnung entziehen. Bekannt wurde sie mit genreübergreifenden Musiktheaterformaten, nun erweitert sie ihr Schaffen um die Literatur.
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Mit Nektarmond 37 legt Vaplan ihre Debütnovelle vor – ein ebenso poetisches wie eigensinniges Werk, das eine magisch-absurde Mondwelt entwirft und Fragen nach Einsamkeit, Zeit und der Suche nach Sinn verhandelt. Parallel zur Veröffentlichung entsteht ein gleichnamiges Bühnenprogramm, das Text, Musik und visuelle Kunst verbindet. Anders als eine klassische Lesung übersetzt die Inszenierung zentrale Motive der Novelle in Klang und Bild.
Musikalisch bewegt sich Vaplan jenseits klarer Genregrenzen, zwischen Pop, Neuer Musik, Jazz und Punk. Charakteristisch bleibt ihre Zweisprachigkeit: Während die Texte auf Deutsch erscheinen, sind die Songs auf Rätoromanisch verfasst. Nektarmond 37 ist damit weniger Projekt als konsequent weitergedachter Kosmos.
D’Cojellico’s Jangen – LËTZEBUERG
D’Cojellico’s Jangen sind sechs befreundete Musiker, die sich im Jahr 2011 für das Spektakel „Schlüpferesch – en Hommage un déi Wëll Zwanzeger Joren“ im Stadttheater Grevenmacher zusammengefunden haben.
Ziel war es, originale Arrangements der Comedian Harmonists zu interpretieren – darunter Klassiker wie Mein kleiner grüner Kaktus, Veronika, der Lenz ist da oder Das ist die Liebe der Matrosen – und natürlich De Cojellico’s Jang.
Der große Erfolg, der Spaß und die gemeinsame Freude waren der Auslöser, das Ensemble und seine Musik weiterzuentwickeln. Am liebsten mit luxemburgischen Stimmungsliedern und Schlagern, neu arrangiert für das Quintett und seinen Pianisten. Sozusagen im Stil der Comedian Harmonists: anspruchsvoll, stimmungsvoll und zugleich zugänglich.