Midori Takada: The Song of the Name Without a Name
Midori Takada: The Song of the Name Without a Name
Als Wegbereiterin der Ambient und Minimal Music präsentiert die Komponistin und Perkussionistin Midori Takada (1951, Tokio) ein intimes Live-Solokonzert. In ihrer Arbeit destilliert Takada Rhythmen aus der ganzen Welt zu einer einzigartigen Mischung aus Perkussion und Minimalismus. Den Grundstein für ihren genreübergreifenden Stil legte sie in den 1980er-Jahren zur Hochzeit von Ambient und Fourth World Music, wobei jedoch insbesondere eine Neigung zu zeremonieller und meditativer japanischer Musik spürbar ist. In ihren Kompositionen betont Takada Wiederholung, Rhythmus, Struktur und Raum, um so hypnotische, Trance-artige Klanglandschaften zu erschaffen. Auf diesem Wege lenkt sie den Fokus von musikalischer Kategorisierung auf eine gemeinsame Erfahrung transkultureller Humanität.
Takadas musikalische Produktion aus beinahe fünfzig Jahren umfasst Solo-, Gruppen- und Theaterpraktiken. In den letzten zwanzig Jahren arbeitete sie interdisziplinär und komponierte und performte Musik sowohl für Theaterproduktionen als auch für Konzertsäle.
Biografie
Midori Takada (1951, Tokio) ist eine japanische Komponistin und Perkussionistin, deren Schaffen sich seit über vier Jahrzehnten zwischen Soloarbeit, Ensembleprojekten und Theater bewegt. Üppige Utopien, meditative Höhlen und eine Fülle organischen Lebens – ihre Musik beschwört ganze Ökosysteme herauf und verbindet Geist und Seele mit Baum und Erde. Takadas 1981 erschienenes Album Through the Looking Glass. gilt als eine wegweisende Aufnahme der minimalistischen Musik. Heute, in ihren Siebzigern und mit mehreren jüngst veröffentlichten Aufnahmen, verbindet Takada in ihren Auftritten ein tiefes Verständnis musikalischer und theatralischer Techniken. Dabei lässt sie den Rhythmus zu etwas werden, das ebenso wesentlich ist wie die Musik selbst.
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