Die Hüterinnen der Stickerei
Ein Workshop zur Bewahrung und Weitergabe der traditionellen Stickkunst.
Die in Heimarbeit ausgeübte Stickkunst ist ein Beispiel für immaterielles Kulturerbe, das vom Verschwinden bedroht ist.
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Bestickte Textilien wie Tischdecken, Geschirrtücher, Kissen, Vorhänge und Servietten erfüllten einst praktische, ästhetische, rituelle und soziale Funktionen. Durch das Sticken entstanden Verbindungen innerhalb der Gemeinschaften, denn Frauen trafen sich zum gemeinsamen Sticken, lernten voneinander und gaben ihr Wissen und ihre Fertigkeiten an jüngere Generationen weiter.
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Heute sind diese Stickarbeiten aufgrund der Urbanisierung, der Modernisierung der Herstellungstechniken und des veränderten Lebensrhythmus nahezu verschwunden. Man findet sie noch in ländlichen Museen oder auf Flohmärkten.
Es werden zwei generationenübergreifende Stickworkshops angeboten. Dabei lernen die Teilnehmenden die Grundtechniken und besticken ein kleines Handtuch mit ihren Initialen. Das Monogramm galt früher als die persönliche Identitätskarte jeder Familie. Das Mindestalter für die Teilnahme beträgt 7 Jahre.
Am Ende des Workshops nehmen die Teilnehmenden ein einzigartiges und persönliches Werk mit nach Hause. Noch wichtiger ist, dass sie die grundlegenden Sticktechniken erlernen, um anschließend eigene Kreationen zu Hause anzufertigen.
Samstag, 17. und Sonntag, 18. Oktober 2026, von 10:30 bis 13:30 Uhr – Schloss Koerich
Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.rokultur.lu/fr
Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Europäischen Tage des Denkmals 2026 statt.