Während der deutschen Besatzung (von 1942 bis 1944) war der ehemalige Bahnhof von Hollerich Ausgangspunkt zahlreicher zwangsrekrutierter Jugendlicher und von 4000 Menschen, die aus politischen Gründen in die östlichen Teile Deutschlands "zwangsumgesiedelt" wurden und dabei ihr gesamtes Hab und Gut in Luxemburg verloren.

Im Inneren des Gebäudes wurde in den 1990er Jahren eine Ausstellung eingerichtet, die vor allem das Schicksal der zur Wehrmacht zwangsrekrutierten jungen Männer und der 1.300 Familien zeigt, die nach Ostdeutschland zwangsumgesiedelt wurden. Sie enthält auch einige Informationen über die Deportation der Juden aus Luxemburg. 

Am 31. August 1942 führte Gauleiter Gustav Simon die Wehrpflicht für junge Männer der Jahrgänge 1920 bis 1924 (später bis 1927) ein. In den folgenden Monaten sollten etwa 10.200 junge Männer eingezogen werden, und der erste Zug, der sie in die deutschen Kasernen brachte, verließ Luxemburg (Hauptbahnhof) am 18. Oktober 1942. Da die Abfahrt des ersten Zuges eine Gelegenheit für neue Proteste bot, beschlossen die Deutschen, die Züge vom Bahnhof Hollerich abfahren zu lassen oder Züge aus dem Norden des Landes direkt nach Deutschland zu leiten.
 


Kultur Infos

  • Geschichte

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten können sich ändern. Bitte überprüfen Sie sie zur Sicherheit vor Ihrem Besuch.
Dienstag27.01.2026 : 13:00 - 16:30
Mittwoch28.01.2026 : 13:00 - 16:30
Donnerstag29.01.2026 : 13:00 - 16:30
Freitag30.01.2026 : 13:00 - 16:30
SamstagGeschlossen
SonntagGeschlossen
MontagGeschlossen

Dienstag bis Freitag, von 13:00 bis 16:30 Uhr und nach Vereinbarung.
An den Wochenenden und an Feiertagen geschlossen.

Kontakt

Adresse: Museum-Memorial of Deportation
3a, Rue de la Déportation
L-1415 Luxembourg City
Auf Karte anzeigen

Ähnliche Sehenswürdigkeiten

©Gaul's Legacy Tours
General Bradleys Hauptquartier der 12th Army Group in Luxemburg
Nur eine bescheidene Bronzetafel am rechten Flügel des heutigen Hauptgebäudes der Staatlichen Sparkasse (BCEE) in Luxemburg-Stadt erinnert an das ehemalige Hauptquartier von General Omar Bradley.
Mehr erfahren
©Lynn Theisen
Casino Luxembourg - Forum d'art contemporain
Casino Luxemburg: jenseits des Mainstreams
Mehr erfahren
©Phothoteque de la Ville de Luxembourg - Tony Krier, Unbekannt
Shoah-Gedenkweg in der Stadt Luxemburg
Distanz: 3,26 km
Dauer: 1:54 h
Schwierigkeitsgrad: leicht
Mehr erfahren
©Renata Lusso
gratis
mit demLuxembourgPass
Lëtzebuerg City Museum
Lëtzebuerg City Museum: lebendige Stadtgeschichte
Mehr erfahren
©Luxembourg City Tourist Office
Vauban-Türme
Da Vauban bei der französischen Belagerung das weitgehend unbefestigte Pfaffenthal und die angrenzende Höhe als Schwachpunkte der Festung erkannt hatte, ließ er diese Abschnitte 1685 in den Befestigungsring der Stadt mit einbeziehen.
Mehr erfahren
©Eric Threinen / Luxembourg City Tourist Office
Chemin de la Corniche
Chemin de la Corniche
Mehr erfahren
©Paul Dostert
Shoah Memorial
Am 17. Juni 2018 (75. Jahrestag des letzten Judentransports nach Osteuropa) wurde in Luxemburg-Stadt ein Denkmal für die Opfer der Shoah eingeweiht. Es erinnert an die 1300 Mitglieder der jüdischen Gemeinde Luxemburgs, die Opfer der Shoah, in Ghettos bzw. Vernichtungslager deportiert und von den Nazis ermordet wurden.
Mehr erfahren
©Renata Lusso
gratis
mit demLuxembourgPass
Nationalmuseum für Naturgeschichte
„natur musée“: Nationales Museum für Naturgeschichte
Mehr erfahren
©Christophe van Biesen
neimënster - Kulturzentrum
Kulturzentrum Abtei Neumünster
Mehr erfahren