Bestiarium der Stadt Luxemburg: Ikonographie der Tiere im urbanen Raum
Bestiarium der Stadt Luxemburg: Ikonographie der Tiere im urbanen Raum
Tiere spielen in der Geschichte Luxemburgs eine entscheidende Rolle. Ob in der Volksfrömmigkeit, in der Architektur, in Kunst oder Literatur: die Tiere - aus Stein und Metall, im Fassadenschmuck versteckt oder als unverkennbare Skulptur, als Symbol für Familiennamen oder als Wappentier des Ersten und Zweiten Standes - sind aus dem Stadtbild nicht wegzudenken. Der Vortrag widmet sich daher der Ikonographie der Tiere im urbanen Raum. Die vorgestellten Tiere erzählen die über tausendjährige Stadtgeschichte bzw. millionenjährige Naturgeschichte. Ausgangspunkt sind die zahlreichen Tierfiguren, die in dem ehemaligen « Gibraltar des Nordens » anzutreffen sind. Und wie in der freien Wildbahn auch sind nicht alle Tiere sofort auffindbar.
- Wie kommt der Löwe in das Stadtwappen?
- Was bedeutet der Bär im Fassadenrelief des ehemaligen Refugiums des Klosters St. Maximin?
- Wie kommt der Adler auf das Dach der einstigen Auswanderungsbehörde? .
- Wieso bewachen zwei Flamingos den Eingang einer alten Apotheke?
Der Vortrag bietet die Gelegenheit neben spannenden Anekdoten zur Geschichte der Stadt Luxemburg auch interessante und wichtige Erkenntnisse zur Naturgeschichte der Stadt Luxemburg zu erfahren: Welche Tiere lebten und leben noch immer in der Stadt Luxemburg, dem « grünen Herzen Europas »? Die Grünflächen, welche mehr als ein Viertel des Stadtgebietes ausmachen, bieten einen idealen Lebensraum für Fauna und Flora. Im Alzette-Tal, dem Wasserreich der Nixe Melusina, steht ein mächtig emporragender Felsvorsprung: der Bockfelsen, die Wiege der Stadt Luxemburg. Am Fuße dieses Felsens schützt der Sandstein das Alzette-Tal gegen kalte Nordwinde. Die starke Sonneneinstrahlung sowie die tagsüber gespeicherte Wärme begünstigen die Entwicklung einer Artenvielfalt, die im Vortrag erörtert werden.
Mit: Patrick Michaely, Museumsdirektor und Ausstellungskurator „animalECH“
Treffpunkt :. Rezeption des Museums.
Preis : Gratis