BeComing
Tetiana Popyk
Identität ist niemals feststehend. Sie entsteht ständig neu
In „BeComing“ untersucht die Fotografin und bildende Künstlerin Tetiana Popyk, die auch unter dem Namen Tanita arbeitet, Identität als einen fortwährenden Prozess, der von kulturellen Systemen und überlieferten Frauenarchetypen geprägt ist. Anhand von Fotografie, Mischtechniken und konzeptuellen Fotocollagen reflektiert die Ausstellung darüber, wie Weiblichkeit durch visuelle Codes, Erinnerung und soziale Strukturen konstruiert wird.
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Die Serie reicht von zurückhaltenden Schwarz-Weiß-Porträts, die etablierte Normen von Geschlecht, Androgynität und Autorität subtil hinterfragen, bis hin zu lebendigen, mexikanisch inspirierten Collagen und neu interpretierten ethnografischen Elementen. Anstatt Identität zu veranschaulichen, untersuchen die Werke deren Architektur – wie überlieferte Narrative die Rollen von Frauen definieren und wie diese Narrative neu überdacht werden können.
Anstatt zu fragen, wer wir sind, betrachtet «BeComing», welche Archetypen der Weiblichkeit wir erben, welche wir verkörpern und welche wir bewusst transformieren.
Besucher können für jedes Kunstwerk einen eigenen QR-Code scannen, über den eine kurze Reflexion und eine kuratierte Musikkomposition das visuelle Werk begleiten und so einen stillen Dialog zwischen Bild und Melodie schaffen.
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Tetianas Arbeit hat internationale Anerkennung gefunden und wurde in Ausstellungen und Publikationen präsentiert, darunter Projekte im Zusammenhang mit der Photo Art Basel (2024). Ihre Fotografien wurden zudem in internationalen Publikationen wie dem Buch „100 ukrainische Künstler der zeitgenössischen Kunst“ (Paris) vorgestellt.
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)