Yoga Trails Luxembourg
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Transforming Experiences Yoga Trails Luxembourg

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Der Weg ist das Ziel

Yoga für alle, Yoga ohne Leistungsdruck, Yoga als Genuss, Yoga, um sich selbst etwas Gutes zu tun, und vor allem: Yoga in der wunderschönen Natur Luxemburgs. Das sind die Yoga Trails von Isabel Schank.

Eine junge Frau, die viel am Computer sitzt und den Kopf frei bekommen und den Körper bewegen möchte. Ein älterer Mann, der fühlt, wie die Kräfte schwinden, der aber noch nie so richtig Sport gemacht hat. Eine Frau mittleren Alters, die sich nicht mehr gut in ihrem Körper fühlt, einfach so. Ein junger Mann, der seine innere Mitte finden möchte. Sie alle sind Menschen, die sich bei Isabel Schank und ihren Yoga Trails absolut wiederfinden und wohlfühlen können.

Es geht nicht um Perfektion

„Es geht nicht um die perfekte Pose, das perfekte Outfit, den perfekten Körper. Wer an Yoga denkt, hat oft Instagram-Bilder im Kopf mit schlanken, jungen Menschen, die in absoluter Balance scheinen. Man denkt: Ich bin nicht biegsam, nicht stark genug. Das schafft Hemmschwellen, das nimmt den Leuten die Lust, Yoga auszuprobieren. Und da setzt mein Konzept an. Ich will alle einladen, ihr Leben durch Yoga besser zu machen“, sagt Isabel Schank. Die mentale Gesundheit steht im Vordergrund. Körper, Geist, Seele, Energie: Alles im Einklang.

Isabel Schank bietet mit ihren Yoga Trails eine sinnliche und naturnahe Form des Yogas an. Wer mit ihr unterwegs ist, spürt: Hier bin ich, inmitten der Natur. Und das ist gut so. Ich habe eine Anleitung, aber ich bin absolut selbst-bewusst. Ich stehe nicht unter Druck, ich werde nicht beurteilt. Es ist ein spirituelles Erlebnis.

Schon der Weg zu den Orten, an denen die Übungen gemacht werden, ist Teil des Ganzen. Luxemburgs wunderschöne Natur, vor allem im Norden, ist mehr als ein schöner Hintergrund. „Ich möchte meinen Kunden zeigen, wie sie sich bewusst in der Natur bewegen können“, sagt Isabel. „Aber auch, was hier kulturell passiert ist. Dass zum Beispiel Ardenner Pferde hier in den Lohhecken Baumstämme über den Waldboden gezogen haben, und dass es hier Gerbereien für die Lederverarbeitung gab.“ Wer mit Isabel unterwegs ist, macht Yoga auf dem schmalen Grat der Molberlee, ist bei Misärshaff oder Burscheid unterwegs oder in anderen schönen Ecken des Nordens.

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Sinnlich und naturnah

Die Matte unterm Arm, geht sie mit einer kleinen Gruppe über den weichen Waldboden. „Rollt eure Füße bewusst ab, als würdet ihr die Erde mit Euren Füßen küssen!“, sagt sie, und zaubert damit den Teilnehmenden ein Lächeln aufs Gesicht. Man wird automatisch eleganter und vorsichtiger. „Und denkt an Frauen in Afrika oder Asien, die Wasser auf ihrem Kopf transportieren, gerade, aufrecht, achtsam“, fügt sie hinzu. „So könnt Ihr jetzt durch den Wald gehen, aber auch später zum Büro auf dem Weg in ein Hochhaus im Bankenviertel.“ Dann sucht sie einen Ort im Wald aus, an dem sich jeder bequem an einen Baum lehnen kann. Augen zu, durchatmen. Und dann die nächste Übung auf einem Waldweg, die Füße im Laub der Bäume. Balance, weiter ruhig atmen. Und auf dem Rückweg ein Sonnengruß dort, wo die Aussicht über die Landschaft frei und hell ist.

Die Liebe zur heimischen Natur

Die Liebe zur Natur zieht sich als roter Faden durch Isabels Leben. Eigentlich ist Isabel Landschaftsarchitektin, arbeitete gerne und viel. Mit 28 hatte sie erst einen Burnout und dann eine tiefe Depression; so kam sie zum Yoga. Und zu der Erkenntnis, dass man zwar viel unternehmen kann, aber auch gut auf sich selbst achten muss. „Im Nachhinein bin ich froh, dass das schon im relativ jungen Alter passiert ist“, sagt Isabel. Aus diesem Erlebten und der Gewissheit, dass sich etwas ändern muss, wurde nach und nach ein „zweites berufliches Leben“ mit ausführlichen und intensiven Yoga-Aus- und Fortbildungen. Die westliche Welt mit ihrem Leistungsdruck und dem Bombardement an Selbstoptimierungstipps hat Isabel immer wieder verlassen, auch, um in der Entwicklungshilfe zu arbeiten. Sie war schon in Asien und Latein-Amerika unterwegs, auch beruflich. Unter anderem hat sie lange in Nepal gelebt, pendelte sogar zwischen Nepal und Indien, um immer wieder intensive Yoga-Fortbildungen dort zu machen.

Nun ist sie mit ihrem nepalesischen Mann und den beiden gemeinsamen Kindern wieder zurück in Luxemburg, im beschaulichen Kehmen im Éislek, dem Norden Luxemburgs. Und hier möchte sie den Menschen etwas von den Werten mitgeben, die sie auf ihren Reisen kennengelernt und verinnerlicht hat. „Mentale Gesundheit durch Natur- und Yoga-Erlebnisse, das möchte ich vermitteln“, bekräftigt Isabel. Mit kleinen Gruppen bis sechs Teilnehmern, einerseits auf Trails, andererseits auch in der charismatischen alten Scheune, die nach und nach zum Workshop-Raum umgestaltet wird, falls das Wetter mal nicht so mitmacht. „Die Idee ist auch, dass man nicht immer weit fahren muss, um schöne Landschaften zu entdecken“, erklärt Isabel. Zeit für das Yoga mit ihr sollte man sich dennoch nehmen. Ankommen, die kleine Wanderung, die Übungen, alles gehört dazu, es geht bergauf und bergab. Das ist natürlich manchmal anstrengend. Und zugleich wunderbar entspannt.

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