From military strategy to humanitarian values

visite guide e patton national liberation monument lft

Dauer: 4 Tag(e)

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Tour Tag 4

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From military strategy to humanitarian values

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Beschreibung der Besichtigung

Entdeckungsreise durch das Großherzogtum Luxemburg

Die Beratungsagentur MERCER nannte Luxemburg 2016 als sicherste Stadt der Welt. Die internationale Vereinigung  « Expat Insider » stellt ein Weltranking vor, wo Luxemburg unter den 10 besten Städten weltweit aufgeführt wird, was Lebensqualität und Gastfreundschaft betrifft.  170 verschiedene Nationalitäten leben in der Hauptstadt. 70 % ihrer Einwohner sind Nicht-Luxemburger. Das Großherzogtum bietet die höchste Dichte an Unesco-Kultur-Weltstätten weltweit. Das Leben in der ehemaligen Festungsstadt Luxemburg, am Schnittpunkt der lateinischen und  germanischen Kulturen, hat über Jahrhunderte  ein besonders menschenfreundliches „Art de vivre“ hervorgebracht. Hier leben Menschen unterschiedlicher Kulturen, Rassen und Religionen völlig in Freiheit und Frieden zusammen.

Die Festung Luxemburg war einst das  « Gibraltar des Nordens »

Vor genau 150 Jahren, im Mai 1867, verlangte der Londoner Vertrag die Auflösung der Festungsstadt Luxemburg.  Das Großherzogtum musste politisch neutral werden. Eine der stärksten Befestigungsanlage in Europa, das Gibraltar des Nordens, wurde geschleift; dabei wurden mehrere Festungswerke harmonisch in öffentliche Parkanlagen eingegliedert. 17 km der vormals 23 km an unterirdischen Kasematten blieben erhalten. Einige Teile davon können besichtigt werden. Heute gehören die baulichen Zeugen der ehemaligen Festung zum Weltkulturerbe der Unesco. Die Zahl der Garnisonsmitglieder war nahezu gleichhoch mit der Zivil-Bevölkerung. Sie bewohnten zusammen die gleiche Stadt. Diese Tradition des Miteinanders erklärt sicherlich die Offenheit der Luxemburger als ihr wesentlicher Charakterzug.

Weltoffenheit

Bereits im Jahre 1083 wurde in Luxemburg Französisch und Deutsch gelehrt. Luxemburgisch, wird erst 1984 als 3. Nationalsprache anerkannt. Die staatliche Neutralität machte Luxemburg zu einem bevorzugten Einwandererland. Nach dem Deutsch-Französischem Krieg von 1870, fanden viele Elsässer und Lothringer Zuflucht in Luxemburg. Künstler und Schriftsteller, darunter Victor Hugo,  fanden in Luxemburg Exil-Aufnahme, in ihrer Heimat verbotene kirchliche Orden konnten sich in Luxemburg niederlassen, ebenso wie politisch Verfolgte Juden. Luxemburg-Stadt ist Geburtsort  Robert Schumans, einem der Gründerväter der EU.  Der Eisenhütten-Besitzer  Emil Mayrisch, war an der Gründung eines Eisenhütten-Kartells beteiligt, welche eine Zusammenarbeit der deutschen, französischen, belgischen, luxemburger und saarländischen Schwerindustrie bewirken sollte.

Hände reichen- und Brücken bauen

Das Nationale Resistenzmuseum in Esch-sur-Alzette, sowie das nationale Museum für Militärgeschichte in Diekirch, zeigen klar welche Entbehrungen der 2. Weltkrieg für die Menschen bedeutete.  Diese Erfahrungen erklären weshalb Luxemburg aktiv an der Deutsch-Französischen Versöhnung teilnahm. Die Basilika in Echternach wurde zum Symbol des nationalen Wiederaufbaus. Hier findet an Pfingstmontag die « Springprozession » statt, welche die Unesco zum immateriellen Weltkulturerbe erklärt hat. 1951 hatte Luxemburg die Verträge zur Schaffung der Montanunion unterschrieben. 1952 wurde die Hauptstadt des Großherzogtums Sitz dieser Union. Dies erklärt weshalb bis heute, in Luxemburg mehrere europäische Behörden, besonders aus dem Finanz-und Justizbereich,  angesiedelt sind. Das weltoffene Klima erklärt ebenfalls, weshalb Edward Steichen, Direktor des MoMA in New York in den 1960ger Jahren,  Clervaux, als idealer Ort zur Ausstellung von  « The Family of Man » ausgewählt hatte. Die Ausstellung sieht den Menschen als Teil einer universellen Menschenfamilie. Seit 1994 hat die Fotoausstellung ihren fersten Sitz in Schloss Clervaux. Sie gehört zum immateriellen Weltkulturerbe der Unesco .  In Schengen wurde  1985, am Moselufer, der  Vertrag zur Reisefreiheit  und zur Abschaffung der  Grenzkontrollen an den Landesgrenzen innerhalb des Heute 26 Staaten umfassenden « Schengen-Raumes »  unterschrieben. Schengen bildet die gemeinsame Grenze zwischen den Benelux-Ländern, Frankreich und Deutschland.

Kontakt:


Luxemburg-Stadt

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Tag 1
Luxemburg

Tagesprogramm

Welcome Europe from Luxembourg City to Schengen

Genießen Sie das städtische Leben in der historischen Altstadt und ehemaligen Festungsstadt. Heute ist Luxemburg Hauptstadt des Großherzogtums sowie, einer der Arbeitsorte de EU.

Am Nachmittag führt die Bus-Reise an die Mosel, von der europäischen Metropole zum Winzerdorf Schengen. Das Dorf wurde zum Symbol eines  Grenzfreien Europas. Ein Stadtführer begleitet Sie von der Geburtsstadt Robert Schumans, einem der Gründerväter der EU, ins Dreiländereck an der Mosel. Eine Tour durch Schengen macht Sie vertraut mit den "Schengener Abkommen". Hinzu kommt eine Besichtigung des Europamuseums, eine Weinverköstigung mit edlen Luxemburger Moselweinen!  Die Landschaft und ihre zahlreichen Panoramablicke auf Luxemburg- Deutschland und Frankreich ist äußerst reizvoll. Hier fühlt man ein "grenzenlos" gelebtes Europa !

Die Tagestour begreift:

  • City Promenade (geführter Stadtrundgang durch die zum Weltkulturerbe der Unesco gehörende Altstadt )
  • Busfahrt Luxemburg-Schengen-Luxemburg
  • Begleitung mit zweisprachigem Stadtführer  (Englisch/ Französisch oder Englisch/Deutsch)
  • Museumseintritt in Schengen
  • Geführte Besichtigung in Schengen

Sehenswürdigkeiten

Luxemburg

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Tag 2
Colpach - Stolzembourg

Colpach (Luxemburg- Colpach, 46,5 km)

Besichtigung des Schlossparks in Colpach. Der 1916 angelegte Park birgt das Grab des Eisenhüttenbesitzers Emile Mayrisch. Skulpturen der bedeutenden Bildhauer Maillol, Despiau, Bourdelle und Kolbe schmücken die Anlage. Der Schlossgarten war einst  Besitz der Familie Emile Mayrischs. Die Gruppe "Cercle de Colpach" traf sich hier regelmässig. Ihr gehörten mehrere internationale Persönlichkeiten aus Literatur, Geschichte, Politik und Wirtschaft an: André Gide, Annette Kolb, Karl Jaspers, Jacques Rivière, Jean Schlumberger, Ernst Robert Curtius und Marie Delcourt. Mayrisch und seine Frau empfingen ebenfalls  Richard Coudenhove-Kalergi und Walter Rathenau. Sie setzen sich gemeinsam gegen nationalistische Ressentiments ein, und forderten Dialog und Austausch unter politischen Gegnern.

Echternach (Colpach - Echternach,  78,8 km)

Mittagessen in Echternach
Basilika St. Willibrord Echternach

Am 26.Dez. 1944 wurde die Kirche durch die deutschen Truppen bei ihrem Abzug gesprengt, wobei besonders der westliche Teil zu Schaden kam. Beim Wiederaufbau versuchten die Architekten Hubert Schumacher und Michel Heintz, den romanischen Ursprung der Kirche wieder stärker zu betonen, u. a. durch das Einziehen einer basilikalen Flachdecke. Bei der Gestaltung der Hauptfassade und der Türme diente die Wallfahrtskirche von Paray-le-Monial als Vorbild. In diesem französischem Städtchen hatte Pfarrer Léon Lommel im Krieg Exil gefunden. Lommel wurde 1956 Bischof von Luxemburg  Die wiederaufgebaute Kirche wurde im Jahre 1953 neu geweiht. Sie steht als Symbol des Wiederaufbaus und der Versöhnung. Am Pfingstdienstag steht die Basilika im Mittelpunkt der Springprozession. Diese Wallfahrt gehört zum immateriellen Welterbe der Unesco. Das Besucherzentrum ist der Basilika angegliedert.

Echternach City Promenade

Diese Stadtführung zeigt die Kirche  zu den Hl. Petrus und Paulus, das ehemalige Klarissenkloster. Die Tour führt weiter durch die Sauergaass, eine der  ältesten Strassen des Städtchens zur alten Festungsmauer. Der Weg führt weiter zum gotischen Haus, zum Martkplatz, dem Abteihof und zum Stadtpark. Der Stadtführer spricht ebenfalls über die Schiffsbauer "Schaffbaier".

(Gruppenpreis:  60€ | Preis je nach Dauer : 60 Minuten : 60 € 120 Minuten: 90 € | Gruppengrösse  : Max 25 Personen | Für Fussgänger geeignet | Schwierigkeitsgrad : leicht | Zielgruppen : Familien, Kinder, Senioren | Sprachen : auf Luxemburgisch, in französisch, deutsch, Englisch, Niederländisch)

ORT Mullerthal - Luxembourg’s Little Switzerland
T +352 72 04 57 | F +352 72 75 24
guidedtours@mullerthal.lu | www.mullerthal.lu

Reisdorf (24 km)

Historischer Wanderweg zwischen Bettendorf - Reisdorf - Wallendorf (D)

Der 17 km lange Gedenk-Wanderweg führt über das Hochplateau von Hoesdorf, von Bettendorf nach Reisdorf. Der Weg erschliesst ebenfalls auf deutscher Seite, Teile des Westwalls, in der Nähe von Wallendorf. Stille Zeitzeugen und 17 didaktische Tafeln erinnern vor Ort an die tragischen Geschehen zwischen Herbst 1944 und Frühling 1945.

Reisdorf Tourist Office
6, route de la Sûre
L-9390 Reisdorf
T +352 83 67 78 | F +352 83 67 78
E-mail: info@reisdorf.lu

Vianden (Reisdorf - Vianden 23 km)

Der aufmerksame Besucher entdeckt auf der Strecke zwischen Bettel und Vianden, Spuren von Anti-Panzer-Anlagen. Vianden wurde als letze Stadt auf luxemburger Gebiet am 12. Februar 1945 befreit.

Victor Hugo Haus

Zwischen 1862 und 1865 besuchte Victor Hugo das Großherzogtum als Reisender. 1871 fand er politische Zuflucht in Luxemburg.  Die Erinnerung an seinen Aufenthalt blieb bis Heute lebendig.  Besonders Vianden erinnert sich gerne an seinen « Bürger ». Das Wohnhaus Hugos dient seit 1935 als Museum.

Öffnungszeiten: täglich von 12.00 bis 18.00 Uhr, außer montags, oder Ferien. Ab 31. Oktober bis Ostern ist das Museum zwischen 11.00 und 17.00 Uhr geöffnet.

Von Vianden nach Stolzemburg (7 km)

Remember us

Gedenktafel an die ersten alliierten Soldaten, die hier, 96 Tage nach der Landung in der Normandie, am 11. September 1944 um 16.30 Uhr, die deutsche Grenze überschritten.
Abendessen und Übernachtung nach freier Wahl in Vianden.

Sehenswürdigkeiten

Luxembourg - Colpach - Echternach - Reisdorf - Vianden - Stolzembourg

family of man 02 jonathan godin lft
Tag 3
Vianden - Clervaux

Diekirch (Vianden - Diekirch | 13 km)

National Museum für Militärgeschichte

Das National Museum für Militärgeschichte in Diekirch zeigt anhand mehrerer sehr reicher Dioramas die tragischen Ereignisse während der Ardenner-Schlacht (1944-1945). Der Besucher entdeckt die schwierige Lage der Armee und der Zivilbevölkerung während der bewaffneten Auseinandersetzungen. Das Museum zeigt weiterhin eine Abteilung zur Luxemburger Armee, zu den Truppen der Alliierten während des ersten und zweiten Weltkrieges, dem Koreakrieg. Auch das Schicksal Luxemburger Kämpfer wird vor Ort dargestellt. Die Sammlungen des Museums umfassen militärische Ausrüstungen, Militär-Fahrzeuge, historische Dokumente, und Bildmaterial, Generalstabskarten, persönliche Objekte welche im Besitz der Soldaten waren, u.v.m.

Clervaux (Diekirch - Ettelbruck - Clervaux, 30 km)

General Patton Gedenkstätte

Das Denkmal zu Ehren von General George S. Patton wurde in den 1950gern Jahren an der Sauer-Brücke errichtet. Die Einweihung  fand am 16. Mai 1954 statt.

Der Sockel erinnert an ein in die Erde gestochenes Kriegsschwert. Es soll die Waffenruhe und den Frieden symbolisieren. Darüber wacht ein Seeadler, als Hinweis auf  die Befreier aus den USA. Dieses Monument wurde von den Luxemburgern Künstlern Pierre Droessart entworfen und vom Bildhauer Aurelio Sabbatini errichtet.

Seit 1970, ergänzen eine Bronze-Statue von Patton und ein Sherman MA-A1 Panzer die Gedenkstätte. Die Bronze-Statue wurde von Earle Freaser entworfen. Das Original steht im Militärmuseum in Westpoint (USA).

General Patton Memorial Museum

Das Museum ist eine Hommage an General George S. Patton Jr., Kommandant der 3. amerikanischen Armee, die die Stadt Ettelbrück am 25. Dezember 1944 befreit hat. Fotos, Dokumente und unterschiedlichen historische Objekten erzählen die Geschichte des Einmarschs deutscher Nazi-Truppen im Mai 1940, die Zeit der  Besatzung, die Befreiung durch die amerikanischen Truppen im September 1944, sowie Ereignisse der unmittelbaren  Nachkriegszeit.

Clervaux (Diekirch - Ettelbruck - Clervaux | 30 km )

Mittagessen

Foto-Ausstellung : "The Family of Man"

Die Fotoausstellung « The Family of Man » gehört zum immateriellen Weltkulturerbe der Unesco. Edward Steichen, Direktor des MoMA (Museum of Modern Arts) in New York hatte 1955 die Sammlung mit 503 Aufnahmen 273verschiedener Künstler aus 68 unterschiedlichen  Ländern initiiert und zusammengestellt. Sie zeigt die Menschheit als große Familie, welche überall die gleichen Freuden und Leiden teilt Die Ausstellung entstand in den Jahren des « Kalten Krieges ». Sie ist ein Aufruf zum Welt-Frieden.

Clervaux während der Ardennenoffensive

Geführte Besichtigungen im Sommer (Juli-September).

Clervaux während der Ardennenoffensive. Erfahren Sie alles über die Ardennenschlacht 1944/45 durch ein Mitglied der CEBA (Cercle d'Etudes sur la Bataille des Ardennes.

Die Ardennenoffensive im Winter 1944/45 war der letzte Versuch des Dritten Reiches, die westalliierten Kräfte mit einem großen Schlag zu vernichten. Die Offensive dauerte nahezu zwei Monate und ging als eine der größten und verworrensten Schlachten des 2. Weltkriegs in die Geschichte ein. Nach dem Scheitern des Angriffs wurde Luxemburg wieder ein freies Land.

Start: 14:00 Uhr - 16:30 Uhr / 17:00 Uhr

Preis: 5 € / Person.
Treffpunkt: Tourist Info Clervaux

Reservierung bis 12:00 Uhr am Tag der Tour:

Tourist Info
11, Grand-Rue
L-9710 Clervaux
T  +352 92 00 72 | F +352 92 93 12
info@destination-clervaux.lu

Museum der Ardenner-Schlacht in Clervaux

Uniformen, Waffen und historische Dokumente erzählen die Geschichte der historischen Schlacht der Ardennen. Das Museum ist im Schloss von Clervaux untergebracht. Das Ardennerstädtchen hat besonders viel unter den Kriegsgeschehnissen gelitten.  Der Angriff auf die Alliierten Kräfte stellte einen letzten Versuch des III. Reiches zum Sieg dar. Die Opferstarke Niederlage des Angreifers, bedeutete für Luxemburg jedoch wiedergewonnene Freiheit. Das Museum erinnert an diese für den weiteren Verlauf der Geschichte so bedeutende Schlacht. Die Ausstellung befindet sich im Umbau. Lebensgroße Dioramen erzählen auf 4 Stockwerken die Ereignisse welche sich damals in und rund um Clervaux zugetragen hatten. Die Ausstellung fügt sich ergänzend in das Netz der Luxemburger  Museen zum Thema Ardenner-Schlacht ein.

Öffnungszeiten

  • Ab 1. Mai bis 31. Oktober, Dienstag bis Sonntag  10.00 bis 18h00 Uhr
  • Ab 1. November bis 30. April, Samstag und Sonntag 10.00 – 18.00 Uhr
  • Montags geschlossen, außer an Feiertagen.

Eintritt

  • 3,5 € Volltarif
  • 2,5 € für Gruppen > 10 Personen, oder bei Vorzeigen der Youth-Hostelling Mitgliedkarte, für Studenten > 18 Jahre
  • Gratiszugang < 18 Jahre

COMBI Volltarif  5,00 € (Museum der Ardenner-Schlacht + Ausstellung der Modellbauten  luxemburger Burgen und Schlösser) 
COMBI  Ermäßigter Tarif 3,00 € (Museum der Ardenner-Schlacht + Ausstellung der Modellbauten  luxemburger Burgen und Schlösser)

Sehenswürdigkeiten

Vianden - Diekirch - Ettelbruck - Clervaux

musee national de la resistance 02 mnr lft
Tag 4
Esch-sur-Alzette - Schengen

Esch-sur-Alzette

Nationalmuseum zum Widerstand der Bevölkerung

Das Museum erzählt die Geschichte Luxemburgs während der Nazi-Besatzung (1940-1945). Gezeigt werden die Reaktionen in der Bevölkerung (passiver Widerstand, Widerstandsbewegungen, Wehrpflicht, Streik, Refraktäre, Luxemburger im Maquis oder als Zwangsrekruten) bis hin zur Befreiung.  Authentische Bildaufnahmen und Kunstobjekte zählen zur Dauerausstellung. Eine Sonderabteilung beschäftigt sich mit der Nazi-Unterdrückung, der Organisation der Konzentrationslager, sowie mit dem Schicksal der jüdischen Bevölkerung in Luxemburg.

Wechsel-Ausstellungen zeigen Themen welche die Gesellschaft in den Jahren 1933/1940-1945 prägten. Aktuelle Diskussionen werden dabei ebenfalls berührt, insofern sie mit Widerstand oder der Verletzung der Menschenrechte, oder der demokratischen Erziehung zu tun haben.

Eintritt frei
Musée national de la Résistance

Place de la Résistance
National Resistance Museum
Place de la Résistance
L-4041 Esch-sur-Alzette
T / F +352 54 84 72 | Mobile: +352 691 169 111
E-mail: Frank.schroeder@villeesch.lu

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag : 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr (Montags geschlossen)
Gruppen auf Vereinbarung, täglich  ab 8.00 Uhr (Gratis)

Esch-sur-Alzette- Schengen 50 km

Schengen

« Centre européen »

Das Europa-Museum Schengen im Empfangszentrum "Centre Européen"  zeigt historische Dokumente zur  Geschichte des « Schengen-Abkommens » und der Arbeit der Europäischen Union.

Für europäische Bürger und ihre Familien, nennt sich der Raum des freien Personenverkehrs, « Schengen Raum ».  Die Bezeichnung führt auf den gleichnamigen Luxemburger Winzerort zurück, wo am 14. Juni 1985 das Abkommen unter, damals noch, 5 Staaten unterzeichnet wurde. Die Ortsauswahl war nicht willkürlich, denn hier kommt der Benelux-Raum mit Frankreich und Detuschland (am Moselufer) zusammen.  Der Vertrag von Amsterdam am 2. Oktober 1997 hat dem Abkommen von Schengen offizielle Anerkennung verliehen. Heute bilden 26 Staaten den „Schengen Raum“. Der Vertrag von Lissabonn am 13. Dezember 2007, verstärkt die Bedeutung des Vertrags als « Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechtwesens ». Diese Anerkennung ermöglicht die weitreichende Zusammenarbeit zwischen Polizei und Justiz, und einheitliche Ausgaben von Reisevisen, gemeinsamen Stellungnamen zu Flüchtlingsfragen, Einwanderung, und Asylanträgen.

Die ausländischen Gäste, welche über ein Langzeit-Visum verfügen, können frei im Raum Schengen reisen.
Besichtigungen für Gruppen auf Anfrage.
Öffnungszeiten : November-März: Montag-Sonntag von 10h00 bis 17h00 Uhr April-Oktober: Montag-Sonntag von 10h00 bis 18h00 Uhr.
Geschlossen:  01.11 | 24.12 - 01.01

Sehenswürdigkeiten