Felsformation "Wollefsschlucht"

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Felsformation "Wollefsschlucht"

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Beschreibung

Eines der spektakulärsten Naturdenkmäler der Kleinen Luxemburger Schweiz ist die „Wollefsschlucht“ – Wolfsschlucht – bei Echternach. An den bis zu 50 Meter aufragenden Felswänden sind die Struktur und die Schichtung des Luxemburger Sandstein sehr gut zu erkennen. Die gewaltige Schlucht ist entstanden, als sich Blöcke aus Luxemburger Sandstein entlang von talparallelen Klüften vom Sandsteinplateau abtrennten. Die unter dem Sandstein befindliche tonhaltige Mergelschicht staut das eindringende Wasser und führt dazu, dass die Sandsteinblöcke ins Tal rutschten und dabei gekippt wurden.
Am Eingang der Schlucht erhebt sich die sogenannte „Nadel der Kleopatra“, eine hohe obeliskähnliche Felsnadel. Ihren charakteristischen Namen erhielt die Schlucht erst 1881 durch einen Trierer Ausflügler, früher wurde sie als „Teufelsscharte“ – „Däiwelsschoart“ im Echternacher Dialekt – bezeichnet. In der Schlucht soll ein Schatz versteckt sein, und eine alte Legende besagt, dass dieser von einem schwarzen Hund mit funkelnden Augen bewacht wird. Der Hund ist jedoch ein verwunschener Graf, der seine Seele dem Teufel verschrieben haben soll, um noch mehr Gold und Silber zu besitzen, sodass er in einen Hund verwandelt wurde. Wenn ein Kind einen Rosenkranz in die Spalte wirft, kann es nicht nur den Grafen erlösen, sondern bekommt auch den Schatz. Zwei Echternacher Jungen, die von der Legende wussten, sahen die Kiste sogar durch die Felsspalte, hatten aber keinen geweihten Rosenkranz dabei. Sie eilten nach Hause, um einen zu holen, doch bei ihrer Rückkehr war alles verschwunden.
Die Wollefsschlucht wird von der Route 2 des Mullerthal Trails durchquert. Der Weg ist zugleich auch lokaler Wanderweg E1, Auto-pédestre, Nationaler Wanderweg „Maurice Cosyn Pfad“, Eifel-Ardennen-Pfad und NaturWanderPark delux Tour „Felsenweg 1“.

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Adresse

CR 364
L-6460 Echternach
Tel.: +352 72 04 57 1
Fax: +352 72 75 24


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