City Break, die Friedensstrategie besiegt die Militärstrategie

Dauer: 1 Tag(e)

Tour Tag 1

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Beschreibung der Besichtigung

Jahrhunderte hindurch war Luxemburg eine Festungsstadt, und zählte starke Garnisonen. Die Stadt erlebte mehrere Einnahmen (1443, 1684, 1795).

1867 erklärte der Londoner Vertrag Luxemburg zum neutralen Staat. Die Festung wurde geschleift, die Stadt geöffnet. War Luxemburg 1870 nicht direkt in den französisch-deutschen Krieg mit einbezogen, so wurden doch in Zusammenhang mit diesem Konflikt spezifische Denkmäler in der Hauptstadt errichtet. Luxemburg galt damals Zufluchtsort, aber auch Investitionsplatz für viele ausländische Bürger.  Im ersten Weltkrieg hatten sich 3.000 Luxemburger in der französischen Fremdenlegion eingeschrieben. Denkmäler die an Erinnerung dieses Einsatzes errichtet wurden, sind heute zum Zeichen Luxemburger Unabhängigkeit geworden.

1940 wird Luxemburg dem Deutschen Reich angeschlossen. Die Hauptstadt sollte nun in ein "kulturelles Bollwerk des Reiches im Westen" umgewandelt werden. Luxemburg wurde im September 1944 von amerikanischen Truppen befreit, doch brach im Dezember die Ardenner Schlacht aus. Nach Kriegsende gibt Luxemburg seine staatliche Neutralität auf, und wird zum Mit-unterzeichnender der römischen Vertrage von 1951.

1952 wir Luxemburg Hauptstadt der Montan Union. Luxemburg wir zu einem der drei Arbeitsorte der EU zusammen mit Brüssel und Straßburg.

Bitte informieren sie sich vor ihrem Besuch über die aktuellen Öffnungszeiten der Sehenswürdigkeiten.

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Luxemburg-Stadt

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Tag 1

Das Musée 3 Eechelen wurde in einem ehemaligen Fort  eingerichtet. Jede Kasematte zeigt im Rahmen der Dauerausstellung einen Ausschnitt aus der Geschichte der ehemaligen Festung und ihren Bezug zur nationalen Geschichte. Die Zeitreise beginnt im Mittelalte, zeigt die Einnahme der Stadt 1443 durch die Burgunder, und dauert bis 1903, der Eröffnung der Adolf-Brücke. Besichtigungsdauer: 1 Stunde.

Die "Glaciskapelle" am bd Joseph II, wurde 1882 auf Initiative von Bischof Nicolas Adames, nach den Plänen des Staatsqrchitekten Charles Arendt errichtet. Die Kapelle mit zwei Bischofsgräbern wurde zum Dank an die Gottesmutter errichtet, dass Luxemburg nicht in den deutsch-französischen Krieg miteinbezogen wurde. In Pfaffenthal mahnt am Friedhof das 1872 errichtete "Monument du Souvenir Français", Luxembourg seine Unabhängigkeit und Neutralität zu wahren.

Das Geschichtsmuseum der Stadt Luxemburg ist in ehemaligen Refugien des Adels und der Klöster eingerichtet. Modelle und Pläne zeigen die Umbauprojekte der Stadt Luxemburg unter deutscher Besatzung (1940-1945), sowie den Ausbau Luxemburg zur Europahauptstadt (1952). Gratis Zugang mit der Luxembourg Card. Besichtigungsdauer: 1 Stunde.

Das Denkmal "Gëlle Fra" (Monument du Souvenir) war 1923 von Künstler Claus Cito geschaffen worden. Es erinnert an die luxemburger Freiwilligen in den französischen Armeen des Ersten Weltkrieges. Die Nazi-Besatzung hatte Denkmal niedergerissen. Erst 1984 wurde es in altem Glanz neu errichtet. Heute ist das Denkmal ein Zeichen für Luxemburgs Unabhängigkeit.

Das Monument de la Solidarité nationale, bd F.D. Roosevelt. Dieses begehbare Denkmal erinnert an das Schicksal aller Luxemburger während des zweiten Weltkrieges. Das Denkmal war 1971 von Architekt René Mailliet und Künstler François Gillen geschaffen wurden. Die ewige Flamme und die Gedenkhalle erinnern an den Tod von 91 Zwangseingezogenen Luxemburger welche in Slonsk erschossen worden waren.

Rundweg zur Erinnerung an Robert Schuman und die Väter des vereinten Europas: der Begründer des neuen Europas, Robert Schuman, ist in Luxemburg geboren. Die Stadttour dauert 3 Stunden: 115 €. Start: Place Guillaume, Luxembourg City Tourist Office.

Gegenüber des Zentralbahnhofs. Das Hotel Alfa diente Omar Bradley als Generalquartier.

Gesamtdauer der Besichtigungen: 5 Stunden.

Sehenswürdigkeiten