Petrusskasematten

Petrusse Kasematten
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Beschreibung

Die Petruss Kasematten sind vorübergehend geschlossen.

Ihr Ursprung reicht bis 1644 zurück, als die Spanier die mittelalterlichen Befestigungen verstärkten. Sie erbauten unter anderem durch den Schweizer Festungsbaumeister Isaac von Treybach die mächtige Bastion Beck, welche nach dem Gouverneur Baron J. von Beck, einem Stadt-Luxemburger Kind, benannt wurde, der auf der Seite des Kaisers eine der Hauptrollen in der Wallenstein-affäre gespielt hatte. Die Riesenbastion hatte anfänglich nur die Höhe der anstoßenden Terrassen (Niederwälle) und wurde durch Vauban 1685 bis zur Höhe des heutigen Konstitutionsplatzes aufgebaut (Mauerhöhe 27 m). Im Jahre 1673 errichteten die Spanier das sogenannte "Pastetchen" zur besseren Verteidigung der Bastion Beck. Dieses kleine dreieckige Werk ist eine der wenigen gut erhaltenen Befestigungen. Vauban gab den Werken der Petruβ ihre jetzige Form und errichtete die "kleine Treppe". Von 1728-29 bauten die Österreicher mit der"Bourbon-Schleuse" die "große Treppe" und 1746, die Kasematten der "Petruss-Batterie" (54 Geschützstände). Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Festung vergrößert und verstärkt. Nach einem zweiten Festungsgürtel wurde ein dritter angelegt und Luxemburg entwickelte sich zum "Gibraltar des Nordens". Die Befestigungsanlagen der Petruss wurden vergessen und vernachlässigt, da ihr strategischer Wert sich allein auf das Tal beschränkte. Nach der 1867 vom Londoner Vertrag verordneten Schleifung der Festung, begnügte man sich damit, die Schießscharten zuzumauern sowie die meisten Eingänge zu schließen. Erst im Jahre 1933 konnten die Petruβkasematten eine erneute Aktivität verzeichnen, da am 26. Juli desselben Jahres die ersten Besucher die Kasematten besichtigen konnten.

Foto: (c) Cathy Giorgetti, LCTO

Nützliche Informationen

Geschlossen

Die Petruss Kasematten sind vorübergehend geschlossen.

Leistungen

  • Besichtigung möglich
  • geführte Tour
  • Audio-Tour

Touren & Geführte Besichtigungen

Adresse

Place de la Constitution
L-2449 Luxemburg-Stadt
Tel.: +352 22 28 09
Fax: +352 46 70 70


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